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Die Beschaffenheit der Fassade ist entscheidend für die Haltbarkeit und für die Wertbeständigkeit der eigenen vier Wände. Die Entscheidung für einen bestimmten Fassadentyp ist somit ein wichtiger Faktor
für die Bau- und Instandhaltungskosten. Der sorgfältigen Auswahl des Materials kommt daher eine besondere Bedeutung zu.
Klinker
Bei 1000 Grad gebrannte Ziegel sind praktisch wartungsfrei und dauerhaft schön. Sie bestehen aus Ton, Lehm und Wasser und sind besonders hart im Nehmen: Frühestens nach 30
Jahren sind die Fugen bei einem Klinkermauerwerk ausgewaschen und müssen erneuert werden. Die Steine selbst können Jahrhunderte überdauern.
Wer ein verklinkertes Haus sein eigen nennt, sollte es lediglich von Moos und Algen freihalten, da diese auf lange Sicht die Bausubstanz nachhaltig schädigen können. Ansonsten ist Klinker schier
unverwüstlich, was beim Bau auch seinen Preis hat:
Pro Quadratmeter muss man inklusive Wärmedämmung, die auch bei den sonstigen Materialien im Preis berücksichtigt ist, mit mindestens 110 € pro m2 rechnen.
Beton
Das Material spielt in der modernen Architektur eine wichtige Rolle. Vor allem Puristen unter den Bauherren schätzen seine kühle Ausstrahlung. Dabei ist dieser Baustoff überraschend wandelbar, kann zum
Beispiel vor Ort gegossen und in vielen Varianten eingefärbt werden. Beton sollte regelmäßig gereinigt werden.
Preis 80 € pro m2.
Holz
Holzfassaden haben sowohl naturbelassen als auch gestrichen eine sympathische, freundliche Ausstrahlung. Allerdings ist nicht jedes Holz geeignet. Bewährt hat sich beispielsweise das stark harzhaltige
Lärchenholz.
Wer langfristig Freude an seiner wohnlichen Holzfassade haben will, sollte sie regelmäßig alle vier bis fünf Jahre frisch streichen.
Pro m2 kann man von Baukosten ab 80 € ausgehen.
Schiefer
Schiefer ist ein Naturstein, dessen Blaugrau der Fassade eine edle Note verleiht. Moderne Architekten und Bauherren schätzen neben seiner noblen Ausstrahlung aber auch, dass Schiefer haltbar und
pflegeleicht ist.
Anfälliger ist die Halterungskonstruktion aus Klammern und Nägeln: Sie kann durchrosten und muss regelmäßig überprüft werden.
Ab 80 € pro m2 kann sich der Bauherr dem aktuellen Trend zum Schiefer anschließen.
Putz
In seinen verschiedensten Varianten ist Putz im Deutschland das meistverwendete Fassadenmaterial. Mit etwa 70 € pro m2 im Wärmeverbundsystem ist es vergleichsweise preiswert und lässt zudem sehr
viel Spielraum bei der Farbgestaltung.
Putz braucht etwa alle acht bis zehn Jahre einen neuen Anstrich und muss regelmäßig auf eventuelle Schäden untersucht werden.
Zink
Exklusiv und extravagant wirken formschöne konstruierte Metalldächer aus Zink. Zinkkonstruktionen sind witterungsbeständig und wartungsfrei. Die elegante, blaugraue Patina, die sich auf Zink bildet,
macht das Material extrem korrosionsbeständig. Vielfältige Verlegemöglichkeiten wie horizontal, vertikal oder diagonal bieten eine große gestalterische Flexibilität.
Ein regelmäßiger Check und – wenn nötig die umgehende Beseitigung von Schäden ist allerdings für alle Materialien dringend empfehlenswert.
Altbaufassaden mit Verbundsystemen energiesparend modernisieren
In Deutschland haben die meisten Altbauten noch einen vollkommen unzureichenden Wärmeschutz. Die Wohnungen in so einem Haus haben dadurch einen rund 200 % höheren Energieverbrauch.
Mit einem leistungsfähigen Wärmeverbundsystem lässt sich das ändern.
Für diesen Zweck stehen Wärmeverbundsysteme zur Verfügung. Sie machen die auch wegen ihrer oft dekorativen Architektur erhaltenswerten Bauten zukunftsfähig und schonen dabei zugleich die begrenzten
Ressourcen an Öl und Gas. Rissige, bröckelnde und verfärbte Putzfassaden sind nicht nur unansehnlich, sondern können auch die Bausubstanz gefährden. Daher ist eine genaue Analyse der Ursachen und eine
fachgerechte Sanierung gefragt.
Eine Fassade mit funktionsfähigem Wärmedämm-Verbundsystem schützt von Nässe, Kälte und Hitze, mindert den Energieverlust und bietet zusätzlichen Schallschutz.
Weitere Informationen
www.heizkosten-einsparen.de www.baulinks.de
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